Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein armer Schäfer.
Der hatte sieben Schafe und weidete sie an einem hohen Berg. Er stützte sich auf seinen Stock und
dachte an die Kinder daheim, denn es war eine teure Zeit.
Der Schäfer sagte leise vor sich hin:
,,Oh, ihr armen Kindlein, wollte Gott, ich könnte euch alle Tage satt zu essen geben!"
Da stand auf einmal ein kleines Männlein vor ihm mit rotem Käppchen und langem Bart.
,,Geh mit mir", sagte es, ,,ich bin dir gut!" Da ging der Schäfer mit.
Das Männlein aber trug eine Wurzel in der Hand. Vor einem großen Felsen blieb es stehen.
Es schlug mit der Wurzel dreimal gegen den Stein. Sogleich sprang der mit lautem Krachen aus einander.
Und es war da eine dunkle Höhle. Der Zwerg ging hinein, und der Schäfer folgte ihm.
Tief in der Hähle brannte ein Feuer. Und viele Zwerge mit rußigen Gesichtern waren bei der Arbeit.
Sie schmiedeten allerlei kostbare Dinge von Gold: Kronen und Ketten, Becher und Ringe.
Dem Schäfer taten die Augen weh, als er das Gold sah. Der Zwerg sagte zu ihm:
,,Nimm, soviel du tragen magst, aber vergiß das Beste nicht!"
Damit legte er die Wurzel auf die Erde und war verschwunden.
Der Schäfer steckte sich alle Taschen voll mit Gold und' lief den Weg zurück.
Als er eben seinen Fuß ins Freie setzte, tat sich der Felsen mit großem Getöse wieder zu.
Für das Gold konnte der Schäfer genug Brot kaufen und Kleider und Schuhe.
Aber dann war die glückliche Zeit vorbei.
Und ob er auch tagelang nach dem Eingang der Höhle suchte, der Berg blieb für immer verschlossen.
Denn er hatte ja das Beste, die Wurzel, vergessen.
König und Königin, ein goldenes Schloss und
die Magie der Zeit: Diese Führung erzählt Märchen und
Geschichten über Glanz und Vergänglichkeit.
Eine Einladung zum Zuhören und Eintauchen in vergangene Zeiten.
Treffpunkt:
Auferstehungskirche, Nürnberger Straße 15, 90762 Fürth
Herzliche Einladung Zorica Otto
Ein Schutz vor Bösem, vor dem Teufel oder für die Liebe:
So manches Kraut ist dafür gewachsen.
Diese Führung lädt dazu ein,
die Welt der Kräuter mit allen Sinnen zu entdecken und
ihre besondere Magie zu erleben.
Es liegt Magie in der Luft, und ein sanfter Wind trägt den Duft der Rosen mit sich.
Habt auch ihr es vernommen? Es sind Märchen und Geschichten, die uns verzaubern
Herzliche Einladung
Märchenerzählerin Zorica Otto
90765 Fürth Nürnberger Str.Stadtpark - Rosengarten
Wir flanieren durch den herrlichen Schlosspark,
lauschen den Märchen und lassen uns verzaubern.
Herzliche Einladung
Märchenerzählerin Zorica Otto
90768 Fürth-Burgfarrnbach
Fußgängerbrücke direckt v. d.Schloß
Es war einmal ein Märchen, Lärchen
Sieben mal sieben Horizonte,
jenseits Ozeane,
was jenseits war,war nicht diesseits,
wasdiesseits war, war nicht jenseits,
Lärchen-Märchen, Maulbeerbaum,
99 Rosablauebeeren
an jeder dieser Beeren hängt ein Märchen,
als ich dort vorruber ging,
bringt mir ein Lärchen ein Märchen...
Frühling im Wald begrüßen,
herrliches Buchen-Mischwald ist im FRÜHLING ein Zauberwald,die verschiedenen Grüntöne beruhigen schön beim Hinsehen.
Wir lauschen den Vögeln, den Märchen und tauchen in die Zauberwelt ein.
Bitte um gutes Schuhwerk
Herzliche Einladung
90556 Cadolzburg Wanderparkplatz Buchspitz
Gonnersdorfer Str.
„Du hast einen schönen Beruf“,
sagte das Kind zum alten Brückenbauer,
„doch es muss schwer sein, Brücken zu bauen“.
„Wenn man es gelernt hat, ist es leicht“, sagte der alte Brückenbauer,
„es ist leicht, Brücken aus Beton und Stahl zu bauen.
Die anderen Brücken sind sehr viel schwieriger, die baue ich
in meinen Träumen“.
„Welche anderen Brücken?“ fragte das Kind. Der alte Brückenbauer
sah das Kind nachdenklich an. Er wusste nicht, ob es verstehen würde.
Dann sagte er: „Ich möchte eine Brücke bauen
von der Gegenwart in die Zukunft.
Ich möchte eine Brücke bauen von einem zum anderen Menschen,
von der Dunkelheit in das Licht, von der Traurigkeit zur Freude.
Ich möchte eine Brücke bauen von der Zeit zur Ewigkeit
über alles Vergängliche hinweg“.
Das Kind hatte sehr aufmerksam zugehört.
Es hatte zwar nicht alles verstanden, spürte aber, dass der alte
Brückenbauer traurig war.
Weil es ihm eine Freude machen wollte,
sagte das Kind: „Ich schenke Dir meine Brücke“.
Und das Kind malte für den Brückenbauer
einen bunten Regenbogen.